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Naturton
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Über uns und unsere Instrumente
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Veronika
Ehrensperger - Leutschacher Tagelswangen ZH Aufgewachsen in Innsbruck Spielt Harfe seit dem 7. Lebensjahr Beruf: Harfenlehrerin und Hausfrau Musikalische Vorliebe: Jazz, Improvisation, Klassik |
| Klaus
Gersbach Effretikon ZH Aufgewachsen im Fricktal AG Spielt seit Kindheit Trompete, Hörner und Klarinette Baut seit 5 Jahren Hirtenhörner (kleine Alphörner) Beruf: Obstbauberater im Kt. Zürich Musikalische Vorliebe: Improvisation, Dixie, Country und Klassik |
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Die Harfe
Die Harfe ist eines
der ältesten Musikinstrumente der Menschheit und kann bereits um etwa 3000
v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten nachgewiesen werden. Die Harfe ist
mit 180 cm Höhe und ca. 35 kg Gewicht das größte und schwerste
Orchesterinstrument und ist weltweit sehr verbreitet. Im nördlichen Europa
erscheinen die ersten Abbildungen von Harfen in Irland um etwa 800 n. Chr. Eine
der ältesten erhaltenen Harfen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, benannt
nach dem legendären irischen König Brian Boru, hat einen aus einem
einzigen Stamm gebeitelten Korpus. Als Resonanzholz kam Weide zum Einsatz.
Unser Instrument ist eine Doppelpedalharfe. Darauf kann jede Tonart gespielt
werden, also auch Fis-Dur, so wie das Alphorn gestimmt ist.

Mein Alphorn
Man sagt es seien von den besten Alphörner die in der Schweiz gebaut worden sind und in 3. Generation immer noch gebaut werden, oberhalb von Eggiwil im Emmental. "Hansrüeduw Bachme" hat vor 13 Jahren den Betrieb von seinem Schwiegervater Ernst Schüpbach übernommen. Schüpbach hat seit 1925 im Knubel, wie der idyllisch gelegene Wiler heisst, Alphörner gebaut, die wunderschöne Werkstatt wo noch fast alles von Hand gemacht wird ist dann auch die älteste der Schweiz. Mehr als 2 Jahre musste ich seit der Bestellung warten, so lange ist die Lieferfrist der begehrten Schüpbach/Bachmann Hörner. Nun steht sie bereit, die 9er Serie neuer Hörner,

und wer die Wahl hat hat die Qual. Sie sind alle super aber doch ist jedes etwas anders, das eine etwas weicher im Ton aber weniger ring zu spielen als das mit dem etwas grelleren Ton. Das andere eine noch schönere Maserierung auf dem Becher, die ich ja dann beim spielen immer sehe. Nicht immer denn oft schliess ich die Augen wenn ich an einem windstillen Abend am Waldrand spiele, und feststelle dass die Vögel auch mitsingen. Zurück zur Werkstatt die ich auch wegen dem von Ernst Schüpbach selig, selber gebautem Drehbank liebe und von Zeit zu Zeit auch wieder besuche. Dort bekomme ich auch Tips für den Bau meiner eigenen Hirtenhörner. Übrigens bei der Auswahl des Alphornes hat auch der Sohn von Hansruedi, der Walter Bachmann mitgeholfen, er beherrscht das Alphornspiel in goldiger Weise. Er wars dann auch, der mein Mündstück aus Buchsholz gedrechselt hat.

Somit ist also die dritte Generation in der ältesten Alphornwerkstatt der Schweiz, in Eggiwil am Werk.
Hansrudolf und Walter Bachmann, Knubel, 3537 Eggiwil
www.alphornmacherei.ch
.. der Becher meines neuen Alphornes,
das ich am 15. Juli 2006 abholen durfte aus der Alphornmacherei im Knubel Eggiwil.

Und eines sei noch verraten, das Holz für diese Schallbecher ist aus Halselfichte im Simmenthal gefertigt, es ist dasselbe Holz, das auch die Geigenbauer für die Decke des Klangkörpers ihrer Instrumente verwenden.